Sieg

Freiburg gelingt gegen Bayern die Sensation in vorletzter Minute

Die Fans schwebten schon auf Wolke sieben, Matchwinner Nils Petersen sprach von „enormen Rückenwind“ – aber Christian Streich versuchte mit allen Mitteln, Bodenhaftung zu bewahren.

„Wir dürfen jetzt nicht fliegen und anfangen zu spinnen“, mahnte der Trainer des SC Freiburg nach dem 2:1 (1:1) gegen Meister Bayern München: „Für diesen Sieg gibt es auch nur drei Punkte. Aber es gibt uns die Möglichkeit, auch nächstes Jahr vielleicht in der Bundesliga zu bleiben.“

Vor dem letzten Spieltag liegen die Breisgauer auf dem 14. Platz. Dank Petersen, der mit seinem Treffer (89.) gegen die Bayern einmal mehr zum Matchwinner wurde. „Der ist hier so langsam eine Legende“, schwärmte Teamkollege Felix Klaus nach einem „megageilen Spiel“ gegen das Starensemble aus der bayerischen Landeshauptstadt.

Petersen selbst blieb bescheiden. „Es ist doch meine Aufgabe, im Sechzehner die Dinger zu verwerten“, sagte der von Werder Bremen ausgeliehene Stürmer. Der 26-Jährige verwandelte das Schwarzwald-Stadion schlagartig in ein Tollhaus, nachdem Admir Mehmedi (33.) die Bayern-Führung von Bastian Schweinsteiger (13.) bereits egalisiert hatte.