Pferdesport

Hoppegarten: Das neue Mekka für Marathon-Galopper

Die 44. Ausgabe des Langstreckenklassikers Oleander-Rennen am Himmelfahrtstag (erster von acht Starts 14 Uhr) ist auf der Galopprennbahn Hoppegarten gleichzeitig der Auftakt für ein ehrgeiziges Projekt.

„Wir wolle mittel- bis langfristig einen Renntag etablieren, der sich ganz besonders für die Pferde anbietet, die ihre Stärken auf den langen Distanzen haben. Wir wollen so erreichen, dass das Angebot für die Zuschauer erweitert wird und einen neuen Anreiz für Besitzer und Trainer schaffen“, stellte Geschäftsführer Dietrich von Mutius die Idee vor. Passend dazu engagiert sich der irische Trainer und Immobilienspezialist (u.a. Golfplätze) Luke Comer als neuer Partner. Comer ist auch beim irischen Oleander-Pendant, dem St. Ledger, involviert und sieht große Chancen in einer Kooperation mit der Bahn vor den Toren Berlins.

Acht Pferde nehmen die mit 55.000 Euro dotierte 3200-Meter-Prüfung in Angriff. Am häufigsten als Favoritin genannt wird die vierjährige Stute Kaldera (geritten von Eddie Hardouin). Die Hoppegartener Farben vertritt der vierjährige Born to Run, der von Roland Dsubasz trainiert und von Alexander Pietsch geritten wird. Zweiter sportlicher Höhepunkt am Donnerstag ist das mit 52.000 Euro dotierte Auktionsrennen mit zehn Startern.