Tischtennis

Auch für Boll sind die Chinesen zu stark

Auch Timo Boll konnte nicht in die chinesische Tischtennis-Phalanx einbrechen.

Der WM-Dritte von 2011 scheiterte als letzter Europäer bei den Titelkämpfen in Suzhou. Nach der 2:4-Niederlage in einem hochklassigen Viertelfinale gegen Fan Zhendong aus China war das Turnier für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) vorzeitig und ohne Medaille beendet. Boll steigerte sich im Vergleich zu den Vortagen, vergab aber gute Chancen gegen den 18 Jahre alten Chinesen. „Ich habe sogar die chinesischen Zuschauer auf meine Seite gebracht“, freute sich der Weltranglisten-Siebte Boll nach dem spannenden Topspin-Duell gegen den drei Plätze besser eingestuften Fan Zhendong. Eine Stunde vor dem Boll-Match war auch der unerwartete Siegeszug seines Düsseldorfer Klubkollegen Patrick Franziska zu Ende gegangen. Der 22-Jährige verlor sein Viertelfinale mit 1:4 gegen den Chinesen Fang Bo.