Basketball

Alba Berlin hat Platz zwei vor dem Play-off bereits sicher

Die Pflicht am Freitagabend in der O2 World ohne viel Glanz mit einem 92:71 (40:32) gegen Absteiger Crailsheim Merlins erfüllt, aber in Gedanken waren die Basketballprofis von Alba Berlin bereits beim Spiel am Sonntag (17 Uhr, Sport1) beim Meister München.

Alba festigte Platz eins in der Bundesliga vor Bamberg (89:77 gegen Artland). München, auf Rang drei, verlor in Bonn 84:88. Berlin hat daher Platz zwei vor dem Play-off bereits sicher.

Der in der Liga zum wertvollsten Spieler der Saison gewählte Jamel McLean (für ihn spielte Jonathan Tabu) fehlte. Der Berliner Center hatte im Training einen Schlag aufs Knie bekommen und wurde für das Spiel in München geschont. „Wir dürfen die Merlins nicht auf die leichte Schulter nehmen“, hatte Alba-Coach Sasa Obradovic vorher gewarnt. Wie gefährlich es ist, nicht voll konzentriert zu sein, hatten erst kürzlich die Handball-Kollegen der Füchse erfahren, die ebenfalls gegen einen schon abgestiegenen Tabellenletzten spielten – und sich gegen Bietigheim zu einem 33:32 quälten.

So eng wurde es bei Alba jedoch nicht. Die Berliner (bester Werfer Marko Banic mit 16 Punkten) wirkten vor 10.799 Zuschauern aber vor allem in der Offensive lange schlampig. Auch eine 14-Punkte-Führung (33:19/15. Minute) sorgte nicht wirklich für Ruhe. Nach 23 Minuten hieß es nur noch 45:43. Doch dann setzte sich die individuelle Klasse von Alba doch noch klar durch.