Volleyball

Kühner und Dünnes schmettern BR Volleys zum Sieg in Düren

Wohl dem, der so viel Kapital auf der Bank hat: Mark Lebedew spürte schon am Ende des ersten Satzes, dass er etwas unternehmen musste.

Der Trainer des deutschen Volleyball-Meisters BR Volleys nahm also die enttäuschenden Kawika Shoji und Paul Carroll heraus und ersetzte sie durch Sebastian Kühner und Christian Dünnes. Am Ende des zweiten Play-off-Halbfinales bei den Powervolleys Düren stand nach gut zwei Stunden harten Kampfes ein 3:2 (21:25, 25:19, 27:29, 25:20, 15:11)-Sieg der Berliner. Diagonalangreifer Dünnes (22 Punkte) wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt, Kühner schmetterte sieben Asse ins Dürener Feld, kam insgesamt auf zwölf Punkte – keine alltägliche Ausbeute für einen Zuspieler.

„Wir sind glücklich, gewonnen zu haben, Düren hat uns alles abgefordert“, sagte Lebedew erleichtert nach dem zweiten Sieg in der Play-off-Serie nach dem Modus „Best of five“. Der Australier kündigte aber schon im nächsten Atemzug an: „Jetzt wollen wir gleich die erste Chance nutzen, ins Finale einzuziehen.“ Am Donnerstag (19.30 Uhr, Schmeling-Halle) besteht dazu die Gelegenheit. Der Trainer hat es allerdings nicht bei dieser Ankündigung belassen. Sondern hat seinen Spielern einen zusätzlichen Anreiz gegeben: Gewinnen sie Spiel drei, bekommen sie drei Tage trainingsfrei.