DEL

Mannheim holt erneut Rückstand auf und steht im Eishockey-Finale

Meister des Comebacks sind die Adler Mannheim schon, jetzt soll auch der siebte deutsche Eishockey-Titel her.

Im Halbfinale gegen die Grizzly Adams Wolfsburg machte der Hauptrundensieger schon einmal mächtig Eindruck durch den souveränen Finaleinzug nach vier Siegen in vier Spielen. Doch das war harte Arbeit: In drei Spielen drehten die Adler einen 0:3-Rückstand noch. „Knackpunkt der Serie war Spiel eins, als wir nach 0:3- und 1:4-Rückstand zurückgekommen sind. Zur richtigen Zeit des Jahres ist unser Powerplay heiß gelaufen“, sagte Mannheims Erfolgstrainer Geoff Ward nach dem entscheidenden 5:3 am Donnerstagabend in Wolfsburg.

Der Kampf um den Titel beginnt am 10. April entweder gegen Titelverteidiger ERC Ingolstadt oder die Düsseldorfer EG. Der Gegner steht frühestens am Sonnabend fest, wenn die Kontrahenten im fünften Spiel aufeinandertreffen (14.30 Uhr, ServusTV). Ingolstadt sicherte sich mit dem 5:2 bei der DEG den dritten Sieg nacheinander. Die Rheinländer waren nach dem Duell stinksauer auf das Schiedsrichtergespann Marcus Brill und Gordon Schukies, die vor dem 0:1 durch Ingolstadts Brandon Buck ein Vergehen von Petr Taticek übersehen hatten. „Da platzt mir der Kragen“, schimpfte DEG-Trainer Christof Kreutzer. Ingolstadt führt in der Halbfinalserie mit 3:1.