Über eine Stunde Pause im DEL-Halbfinale

Während eines Eishockeyspiels kann das Eis schon mal strapaziert werden, dafür sind schnell Eismeister zur Stelle und reparieren die meist kleinen Schäden in kürzester Zeit.

In Düsseldorf beim zweiten DEL-Halbfinalspiel der „Best of seven“-Serie zwischen der DEG und dem ERC Ingolstadt hatte das Problem jedoch größere Ausmaße, so dass die Partie nach der zweiten Pause erst mit gut 85 Minuten Verspätung weitergehen konnte. Das Spiel vor 12.373 Zuschauern stand lange kurz vor dem Abbruch, denn die Eisfläche war zu dünn, in einem Loch kam Werbung zum Vorschein. Auch während des zweiten Drittels war die Partie bereits kurz unterbrochen worden. Nach einem langen Nachmittag unterlag die DEG schließlich 5:2 (0:0, 4:2, 1:0), was den Ausgleich zum 1:1 in der Serie durch Ingolstadt bedeutet, wo am Dienstag die dritte Partie ausgetragen wird. Im zweiten Halbfinale setzten sich die Adler Mannheim bei den Grizzly Adams Wolfsburg 5:3 (2:3, 1:0, 2:0) durch, nachdem sie mit 0:3 zurückgelegen hatten. Favorit Mannheim führt damit vor dem drittem Spiel am Dienstag mit 2:0 in der Serie.