Fußball

BFC Dynamo und Tasmania stehen im Berliner Pokalfinale

Der BFC Dynamo ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und souverän ins Berliner Pokalfinale eingezogen.

Siebtligist SC Charlottenburg war am Mittwochabend im Halbfinale ohne Chance – Andis Shala (15., 24.), Djibrill N´Diaye (19.) und der eingewechselte Ismet Hasani schossen den Regionalligisten zu einem ungefährdeten 4:0 (3:0).

Rund 650 Zuschauer im Mommsenstadion sahen eine äußerst einseitige Partie. „Wir wollten von Beginn an Gas geben“, sagte BFC-Coach Thomas Stratos. „Das war bei den schlechten Bodenverhältnissen zwar nicht einfach, aber wir können trotzdem sehr zufrieden sein.“ Dank einer konsequenten Chancenverwertung hatte Dynamo das Spiel bereits vor der Pause für sich entschieden.

Ein Wermutstropfen war allerdings die Verletzung von Mannschaftskapitän Björn Brunnemann, der die Partie bereits nach 14 Minuten wegen Leistenproblemen beendet musste. Sein Einsatz im nächsten Regionalliga-Spiel beim SV Babelsberg am Sonnabend (13.30 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion) ist fraglich.

Weitaus dramatischer verlief das zweite Halbfinale zwischen dem Fünftligisten Lichtenberg 47 und Sechstligist SV Tasmania. Nach der Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 1:0) gestanden. Im Elfmeterschießen behielt Tasmania dann mit 5:3 die Oberhand. Das Finale findet am 20. Mai im Jahn-Sportpark statt.