Europa-League

Für Wolfsburg geht es in Mailand auch um neue Verträge

Ein weiteres Argument für seine sportliche Zukunft beim VfL Wolfsburg kann Kevin De Bruyne am Donnerstag wieder selbst liefern.

Präsentiert sich der Top-Star auch im Rückspiel des Europa-League-Achtelfinals bei Inter Mailand (21.05 Uhr/Kabel eins und Sky) erneut in Gala-Form und erreicht der VfL das Viertelfinale, wird die Zahl der Interessenten vielleicht noch größer, die Gründe für einen vorzeitigen Abschied aber wieder etwas weniger. „Das hängt ja auch von unserer sportlichen Entwicklung ab“, sagte VfL-Sportchef Klaus Allofs, dem nächste Woche selbst ein neuer Vertrag winkt.

Nach dem 3:1 im Hinspiel gegen den 18-maligen italienischen Meister hat der Bundesliga-Zweite beste Chancen aufs Viertelfinale, auch wenn Allofs warnte: „Das wird kein Abendspaziergang werden. Wir werden wieder gut spielen müssen, werden auch wieder unter Druck geraten und werden auch wieder einen guten Torhüter haben müssen“. Auch Dieter Hecking gab den Mahner. „Keiner von uns sollte schon denken: Wir sind weiter. Denn dann geht das Ganze nach hinten los“, sagte der Trainer.

Dennoch zeigt sich der VfL durchaus reif für große Aufgaben. „Mit dem VfL wollen wir in die Champions League“, sagte Allofs, für den es bei seiner belgischen Top-Kraft keine „Schmerzgrenze“ bei Angeboten gibt.