Sieger

Spandau feiert 30. Triumph im Wasserball-Pokal

Die Wasserfreunde Spandau 04 haben sich zum 30. Mal seit 1979 zum deutschen Pokalsieger im Wasserball gekürt.

Am Sonntag schlugen die Berliner beim Final-Four-Turnier in Potsdam in einem spannenden Endspiel vor 500 Zuschauern Waspo Hannover knapp mit 14:12 nach Fünfmeterschießen (3:1, 1:3, 4:2, 1:3 – 5:3). Nach dem schwer erkämpften Sieg sprangen alle Spieler und Betreuer ins Becken des Bades am Brauhausberg. „Die Art und Weise, den Titel so zu holen, war spektakulär“, kommentierte Manager Peter Röhle den neuen Triumph: „Wir sind zwischendurch ein bisschen nervös geworden, haben uns aber, denke ich, verdient zum Happyend durchgekämpft.“

Beim 9:7 für Spandau schien in dem lange ausgeglichenen Spiel eine Vorentscheidung gefallen. Doch zehn Sekunden vor Schluss glich Bence Toth zum 9:9 aus. Damit musste das Fünfmeterschießen entscheiden, in dem Hannovers Mate Balatoni an seinem ungarischen Landsmann Laszlo Baksa im Berliner Tor scheiterte. Maurice Jüngling machte mit dem letzten erfolgreichen Fünfmeterwurf den Sieg für den alten und neuen Pokalsieger perfekt. „Damit rückt das Team weiter zusammen, gewinnt ein anderes Niveau und Dynamik für die wichtigen Partien der Meisterschaft. Jeder Titel hat seinen ganz besonderen Stellenwert, so auch dieser“, erklärte Röhle. Im Spiel um Platz drei verlor der vom ehemaligen Weltklassetorwart Alexander Tchigir betreute Gastgeber OSC Potsdam erst im Fünfmeterschießen nach 9:9 in der regulären Spielzeit mit 13:14. Die Entscheidung fiel durch einen Fehlversuch von Artur Tchigir.