Eishockey

Eisbären: Krupp will besser abschneiden als Vorgänger Tomlinson

Uwe Krupp kann unterhaltsam sein, wenn er über Eishockey redet.

Doch dieser Tage verfällt der Trainer in Allgemeinplätze, wirkt einsilbig. Schweigen wäre ihm sogar am liebsten. Wenn das Play-off beginnt, bringen Worte nach außen nicht viel, glaubt er. Als er vergangene Saison noch Trainer in Köln war, sagte er einmal, dass derjenige Meister werde, der am wenigsten quatscht. Nun, trotz verbalen Enthaltsamkeitsgelübdes verpasste er den Titel der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) dort zweimal knapp im Finale.

Bei Krupps neuem Verein EHC Eisbären steht heute in Nürnberg das erste Spiel im Pre-Play-off an (19.30 Uhr, ServusTV), bei dem es in maximal drei Partien um einen Platz im Viertelfinale geht. Bisher sind die Eisbären zweimal im Pre-Play-off gescheitert (2007 und 2014), und die Frage ist, ob Krupp es gelingt, die vergangenen Monate irgendwie vergessen zu machen. Letztlich wissen die Spieler am besten, dass sie in dieser Saison bislang sogar einen Platz schlechter abgeschnitten haben als im Vorjahr mit dem im Dezember entlassenen Jeff Tomlinson. Immerhin sind bis auf die Langzeitverletzten Constantin Braun, Mark Bell und Florian Busch alle Spieler wieder einsatzfähig. Jetzt müssen sie nur noch Siege für sich sprechen lassen.