Finanzen

Spreefüxxe bangen um ihre Zukunft in der Bundesliga

Die Frauen-Mannschaft der Füchse Berlin schlägt sich wacker für einen Aufsteiger.

In der Handball-Bundesliga liegen die Spreefüxxe auf Rang acht, zudem wurde die Pokal-Endrunde im Mai erreicht. Dort trifft man im Halbfinale auf den Buxtehuder SV, heute ist der Tabellenzweite zum Ligaspiel zu Gast (19.30 Uhr, Sömmeringstraße).

Trotz der guten Bilanz steht das Projekt Frauen-Handball vor einer ungewissen Zukunft. „Wenn es uns nicht gelingt, weitere Sponsoren an Land zu ziehen, wird es schwer, die Bundesliga finanziell zu stemmen“, sagte Spreefüxxe-Managerin Britta Lorenz. Als Grund für die Engpässe nannte sie gestiegene Kosten und betonte: „Hätten wir nur ein Zehntel von dem Geld der Männer, wäre uns sehr geholfen.“ Auf 5,3 Millionen Euro soll sich der Etat des Männer-Teams belaufen. Auch von der Stadt Berlin, die sich um die Olympischen Spiele 2024 bewerben will, erhofft sich Lorenz mehr Unterstützung. „Wir sollen als Erstligist 5000 Euro aus der Sportförderung erhalten. Das ist im Vergleich zu anderen Vereinen viel weniger als angedacht“, sagte die Managerin.

Die Schwedin Daniela Gustin, 20, mit 68 Treffern beste Werferin beim Bundesligisten, hat ihren Vertrag dennoch schon jetzt um eine Saison verlängert.