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Eisspeedway: Streit beigelegt, Berlin sieht wieder ein WM-Finale

Bereits zum 42. Mal treffen sich die weltbesten Eisspeedway-Piloten in Berlin. 2015 steht das Finale der Team-Weltmeisterschaft auf dem Programm.

Nach drei Jahren ohne WM-Prädikat – die Veranstalter hatten sich geweigert, diverse Auflagen und Vorschriften des Weltverbands Fia umzusetzen – sind die Differenzen offenbar geklärt. Klare Favoriten unter den sieben fürs Finale qualifizierten Teams sind die russischen Fahrer, die bislang 32 Mannschaftstitel erkämpfen konnten. Nicht zuletzt, weil mit Nikolai Krasnikov der erfolgreichste Eis-Cowboy aller Zeiten (13 Titel) im Team steht.

Chancen auf einen der beiden übrigen Plätze auf dem Siegertreppchen rechnen sich Österreich, Tschechien und Deutschland aus. Das Dreier-Aufgebot der Gastgeber wird angeführt vom deutschen Meister Günther Bauer. Dazu kommen Johann Weber und Max Niedermaier junior. Die Väter der beiden, Helmut Weber und Max Niedermaier senior, sorgten 1983 in Berlin für eine Sensation, als sie mit Gunter Brandt den WM-Titel zum bislang einzigen Mal nach Deutschland holen konnten.

Insgesamt 42 Rennen werden am Sonnabend (ab 17 Uhr, Einlass 14 Uhr) und Sonntag (ab 14 Uhr, Einlass 11 Uhr) ausgetragen. Die Ticketpreise liegen zwischen 9 und 36 Euro.