Personalien

Düsseldorf und Fürth entlassen ihre Trainer

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Berliner Aksoy übernimmt bei Fortuna, Büskens in Franken

Fortuna Düsseldorf und die SpVgg Greuther Fürth haben wegen ihrer Fehlstarts nach der Winterpause in der Zweiten Liga die Notbremse gezogen. Düsseldorf beurlaubte seinen Trainer Oliver Reck nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen des neuen Jahres und sorgte damit Stunden nach Fürths Trennung von Frank Kramer für den zehnten Trainer-Wechsel in der laufenden Saison des Unterhauses.

Die im Aufstiegsrennen ins Hintertreffen geratene Fortuna will mit dem bisherigen U23-Coach Taskin Aksoy ihre Chancen auf den Aufstieg erhöhen und folgt damit dem Trend in der Bundesliga, auf Nachwuchstrainer aus dem eigenen Verein zu setzen. Dort stehen nach der Berufung von Pal Dardai (Hertha BSC) und Martin Schmidt (Mainz 05) nun sechs ehemalige Jugendtrainer ihrer Klubs an der Seitenlinie. Aksoy ist in Berlin geboren und hat von 1986 bis 2010 unter anderem bei Hertha, Türkiyemspor und Tennis Borussia gearbeitet. „Wir möchten durch diesen Wechsel ein klares Zeichen an die Mannschaft setzen, dass die Saison noch nicht abgehakt ist“, sagte Düsseldorfs Sportvorstand Helmut Schulte. Recks Aus beim Tabellensiebten folgte nach der zweiten Heimpleite nacheinander. Mit 1:3 gegen Nürnberg beträgt der Rückstand auf die Aufstiegsplätze sechs Punkte. Aksoy, 48, gibt sein Debüt am Sonntag (13.30 Uhr, Sky) im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim.

Rückkehr nach zwei Jahren

In Fürth soll der zurückgeholte Aufstiegstrainer Mike Büskens den besorgniserregenden Negativtrend von zuletzt nur einem Sieg in den vergangenen zehn Spielen seit Ende Oktober umkehren und größere Sorgen um den Klassenerhalt vermeiden. Büskens hatte die Franken 2012 in die Bundesliga geführt, musste jedoch im Februar 2013 seinen Posten räumen. Seit seiner Beurlaubung in Düsseldorf neun Monate später war der ehemalige Profi arbeitslos. Durch das 0:0 gegen Sandhausen wartet Fürth seit sechs Heimspielen auf einen eigenen Treffer und steht auf Platz 13 nur sieben Punkte vor der Abstiegszone. „Wir hoffen, dass wir durch den Trainerwechsel eine positive Entwicklung in Sachen Leidenschaft und Emotionalität in der Mannschaft bewirken können“, sagte Fürths Sportdirektor Michael Mutzel.