Handball

Füchse-Frauen kassieren höchste Saison-Niederlage

Mit dem 28:41 mussten die Spreefüxxe beim Tabellenführer und Deutschen Meister Thüringer HC die höchste Saisonniederlage in der Handball-Bundesliga der Frauen hinnehmen.

Die Unzufriedenheit hielt sich beim Aufsteiger trotzdem in Grenzen. „Wir konnten den Ausfall einiger Leistungsträgerinnen nicht kompensieren“, bilanzierte Managerin Britta Lorenz. Neben den Langzeitverletzten Anna Blödorn und Bianca Trumpf musste Spreefüxxe-Coach Lars Melzer zusätzlich Spielmacherin Alexandra Sviridenko sowie Torhüterin Julia Plöger (Bänderprobleme) ersetzen.

Beim Favoriten waren die Gäste aus Berlin dennoch besser gestartet. Bis zur achten Spielminute lagen die Spreefüxxe vor 1020 Zuschauen in Führung, mussten dann aber mit einem Rückstand von fünf Toren in die Pause gehen. Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeberinnen noch einmal den Druck und bauten ihren Vorsprung aus. „Die vielen Fehler nach dem tollen Start wurden gnadenlos bestraft“, erkannte Melzer. Aus seinem Team konnte sich Nationalspielerin Laura Steinbach mit sechs Treffern als beste Werferin hervortun. Auch Torfrau Juliane Hedermann konnte sich mit einem Tor in die Torschützenliste eintragen. Mit 13:17 Punkten bleiben die Berlinerinnen vorerst auf Platz acht der Tabelle.