Eishockey

Eisbären verpassen den direkten Viertelfinal-Einzug

Jetzt gibt es auch rechnerisch keine Chance mehr: Die Eisbären Berlin haben durch das 3:6 (1:1, 0:3, 2:2) bei Red Bull München keine Chance mehr, sich direkt für das Play-off-Viertelfinale zu qualifizieren.

Zwei Spieltage vor dem Abschluss der Hauptrunde liegt der ehemalige Meister mit sieben Punkten Rückstand auf den sechsten Tabellenplatz zurück. Nun müssen die Berliner versuchen, sich im Pre-Play-off durchsetzen, um noch bei der entscheidenden Meisterschafts-Phase in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) dabei zu sein.

Die Eisbären gingen in München durch ihren Kapitän André Rankel (3.) zwar in Führung. Doch mit zunehmender Spielzeit wurde der Tabellenzweite gegen die ersatzgeschwächten Berliner, die neben den verletzten Constantin Braun, Henry Haase, Casey Borer, Mark Bell und Florian Busch zusätzlich auf den für zwei Spiele gesperrten James Sharrow verzichten mussten, immer stärker. Ein Doppelschlag von Yannic Seidenberg (22.) und David Meckler (24.) eingangs des zweiten Drittels brachte München vor 4697 Zuschauern auf die Siegerstraße. Meckler sorgte mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 (38.) für die Vorentscheidung.

Im Schlussdurchgang bewiesen die Berliner immerhin eine gute Moral, kamen durch Frank Hördler (47.) und Rankel (48.) noch einmal heran. Doch Meckler (56.) und Michael Wolf (58.) machten die Eisbären-Hoffnungen mit ihren Treffern wieder zunichte.