Zeitfahren

Berliner Beyer holt Bronze bei WM der Bahnradfahrer

Mit Silber und Bronze haben die deutschen Bahnradasse ihre Medaillen-Ausbeute bei den Weltmeisterschaften in Frankreich weiter aufgebessert.

Der Chemnitzer Joachim Eilers holte bei den Titelkämpfen in Saint-Quentin-en-Yvelines im 1000-Meter-Zeitfahren in 1:00,294 Minuten den zweiten Platz, anschließend gewann Maximilian Beyer aus Berlin im Punktefahren Bronze. Damit hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nach drei Tagen bereits sechs Medaillen eingefahren. Für Eilers war es nach Bronze 2013 und Silber 2014 die dritte Medaille in dieser Disziplin. Den Titel sicherte sich der Franzose Francois Pervis (1:00,207).

Beyer bestätigte die gute Form der deutschen Ausdauer-Fahrer. Mit mehr Übersicht wäre sogar Gold möglich gewesen. „Er ist taktisch schlecht gefahren, hat das Rennen aber überragend gerettet. Totgesagte leben länger“, meinte Bundestrainer Sven Meyer. Der Sieg ging an den Russen Arthur Erschow (31 Punkte). Beyer kam auf 29 Punkte.