Eishockey

Eisbären verlieren nach Pleite in Mannheim Play-off aus dem Blick

Sie hatten lange geführt, dann immerhin noch das Penaltyschießen vor Augen.

Doch am Ende mussten die Eisbären ohne Punktgewinn aus Mannheim wieder abreisen. Mit 2:3 (1:1, 1:0, 0:2) unterlagen die Berliner dem Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Im Kampf um die direkte Play-off-Teilnahme erlitten die Eisbären einen herben Dämpfer, durch die Niederlage rutschten sie auf den achten Tabellenplatz ab.

Bereits in der zweiten Spielminute schied EHC-Stürmer Florian Busch nach einem harten Check verletzt aus. Kurze Zeit später gingen die Gastgeber durch einen haltbar erscheinenden Schuss von Martin Buchwieser in Führung. Nur 80 Sekunden später erzielte Antti Miettinen das 1:1. Eingangs des zweiten Abschnitts checkte Mannheims Markus Kink den Berliner Henry Haase rüde in die Bande und musste vorzeitig das Eis mit einer Spieldauerstrafe verlassen. Im weiteren Spielverlauf verloren die beiden schwachen Unparteiischen Vogl und Aumüller die Kontrolle über das Spiel. Zeitweise saßen bis zu fünf Eisbären gleichzeitig auf der Strafbank. Insgesamt hagelte es im Spiel 57 Strafminuten. Davon gänzlich unbeirrt brachte Darin Olver in Unterzahl die Gäste trotzdem in Führung. Am Ende reichte dieser Treffer aber nicht zum Sieg. In der Schlussphase schlug Adler Jonathan Rheault doppelt zu.