Handball

Füchse-Chef Hanning schwärmt von Stochl: „Je älter, desto besser“

Die Erleichterung war groß.

„Ich bin überglücklich, dass der Start so gut geglückt ist“, freute sich Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse Berlin, nach dem souveränen 26:20-Sieg im ersten Spiel der Gruppenphase des EHF-Cups beim FC Porto. „Ein kleiner Schritt“ in Richtung Finalturnier Mitte Mai in der Schmeling-Halle sei dieser Erfolg gewesen, so der Manager. Belegen die Handball-Füchse in ihrer Gruppe C mindestens Rang zwei, dürfen sie das Viertelfinale überspringen und sind als Gastgeber automatisch für das Final Four qualifiziert. „Der Sieg war ganz wichtig“, sagte Hanning, „wenn du in der Gruppe Zweiter werden möchtest, musst du in Porto gewinnen. So können wir auch einen eventuellen Ausrutscher verkraften.“

„Für uns zählt jeder Punkt und jedes Tor, denn wir wollen das Finalturnier in unserer Halle natürlich erreichen“, betonte Trainer Dagur Sigurdsson die Wichtigkeit des hohen Sieges. Skjern Hanbold aus Dänemark schätzen Sigurdsson und Hanning neben Porto als den stärksten Rivalen um die Plätze eins und zwei in ihrer Gruppe ein. Neben den beiden besten Torschützen Petar Nenadic (6) und Evgeni Pevnov (5) überragte in Porto Torhüter Petr Stochl, 38. Der Tscheche parierte mehrfach glänzend und sicherte den in der zweiten Hälfte stetig anwachsenden Vorsprung. „Es ist wie mit einem Wein“, stellte Hanning über Stochl fest: „Je älter, desto besser.“