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Prämie für die Diskus-Dame

Überraschend Wer würde die 60 Meter Hürden gewinnen? Dayron Robles, Olympiasieger von 2008? Oder Aries Merritt, Olympiasieger von 2012? Oder doch Dimitri Bascou, französischer Weltjahresbester? Es wurde ein Außenseitersieg. Der Kubaner Orlando Ortega gewann vor seinem Landsmann Robles und dem US-Amerikaner Merrit. In Meeting-Bestzeit von 7,51 Sekunden. Bei den Frauen gab es auch ein unerwartetes Resultat, denn die gebürtige Chemnitzerin Cindy Roleder nutzte den schwachen Start der Favoritin Yvette Lewis (USA) und gewann in 8,06 Sekunden.

Sprint Im 60-Meter-Sprint blieben die ganz großen Überraschungen aus. Wie im Vorjahr war bei den Männern Kim Collins von der Karibikinselgruppe St. Kitts und Nevis nicht zu schlagen. Er verbesserte seine eigene Bestzeit beim Istaf auf 6,50 Sekunden. Einen erfreulichen dritten Rang belegte der Berliner Lukas Jakubczyk (6,59). Nur Fünfter wurde Mitfavorit Christophe Lemaitre aus Frankreich. Während der Dreifach-Europameister von 2010 hinterherlief, blieb die Doppel-Europameisterin von 2014 vorn. Dafne Schippers (Niederlande) stellte mit 7,09 Sekunden einen Meeting-Rekord auf, Vorjahressiegerin Verena Sailer (7,22) wurde Vierte.

Bestwert Shanice Craft hat eine inoffizielle Hallen-Weltbestleistung erzielt und dafür 5000 Dollar Prämie kassiert. Die EM-Dritte aus Mannheim gewann die Diskus-Konkurrenz der Frauen mit 62,07 m. Offizielle Hallen-Weltrekorde führt der Weltverband nicht. Bei den Männern setzte sich der Magdeburger Martin Wierig mit 64,24 m durch.

Weitsprung Die Berlinerin Melanie Bauschke freute sich über Rang drei mit 6,61 m. Funmi Jimoh (USA/6,74) und die Rumänin Alina Rotaru (6,68) lagen vor ihr.