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So läuft das Hallen-Istaf

Überflieger Frankreichs Stabhochspringer Renaud Lavillenie (sprang vorige Woche 6,01 Meter hoch) soll beim größten Hallenmeeting der Welt für den Höhepunkt sorgen, aber auch sonst sind gut drei Stunden Weltklasse und gute Unterhaltung garantiert beim Istaf Indoor. Rund ein Drittel des Gesamtetats von 500.000 Euro ist für die rund 60 Athleten reserviert, am Start sind drei Olympiasieger und zwei Weltrekordhalter. „Ich kann verstehen, dass die Zuschauer Weltrekorde von mir erwarten. Aber das ist nicht so einfach, sagte Lavillenie, 28.

Nebenrolle Diskus-Champion Robert Harting ist nach seiner Knie-OP nur als Co-Kommentator dabei. Trotzdem wird die Arena mit 12.500 Zuschauern ausverkauft sein. Diesmal konnten sogar TV-Rechte ins Ausland verkauft werden. „Es gab schon Befürchtungen, ob das ohne Robert Harting alles so funktioniert“, sagt Meeting-Direktor Martin Seeber: „Umso schöner ist die Erkenntnis, dass das Event als Gesamtveranstaltung an sich zieht. Das ist ein toller Erfolg.“

Viel Aufwand Innerhalb von zwölf Stunden müssen die Organisatoren eine Eishockey-Spielstätte in eine Leichtathletik-Halle verwandeln. Insgesamt knapp 400 Personen sind damit beschäftigt, unter anderem müssen allein 15 Tonnen Sand für den Weitsprung verarbeitet werden.