Wintersport

Kombinierer Frenzel ist auch in Seefeld nicht zu schlagen

Zeit zum Feiern blieb Eric Frenzel nicht.

Kaum hatte der deutsche Star der Nordischen Kombination den Schampus und den Blumenstrauß mit einem dicken Kuss an die Mama übergeben, begann für ihn nach seinem Auftaktsieg zur zweiten Auflage des Seefeld-Triples schon wieder die Vorbereitung auf Tag zwei. „Wir dürfen keine Zeit verlieren, müssen uns auf morgen vorbereiten“, sagte der Oberwiesenthaler.

Zuvor hatte der Olympiasieger den Prolog der am besten dotierten Weltcup-Veranstaltung der Winter-Zweikämpfer für sich entschieden. Nach einem Sprung und einem Fünf-Kilometer-Lauf siegte er 2,3 Sekunden vor Jan Schmid aus Norwegen und 5,7 Sekunden vor dessen Landsmann Jarl Magnus Riber. Als zweitbester Deutscher kam Johannes Rydzek aus Oberstdorf von Platz 14 kommend auf den sechsten Rang. Tino Edelmann verschenkte ein besseres Ergebnis als Platz elf durch einen schwachen Sprung.

Mit seinem sechsten Erfolg nacheinander in Seefeld und dem siebten insgesamt dort machte sich Frenzel zum Rekordsieger des Tiroler Wintersport-Mekkas. Im vergangenen Jahr hatte er alle drei Rennen bei der Triple-Premiere in Seefeld gewonnen. Und plötzlich ist auch die Führung im Weltcup-Gesamtklassement wieder ganz nahe. Doch das interessierte ihn am Freitag nur wenig. Er dachte nur an die kommenden Wettkämpfe.