Motorsport

Adam Malysz' Abenteuer bei der Rallye Dakar endet in Flammen

Richard Freitags herausragende Leistung beim Bergiselspringen in Innsbruck hatte sich schnell bis ins argentinische Hinterland herumgesprochen.

„Ich habe die Informationen immer sofort auf meinem Telefon“, sagte Adam Malysz. Der frühere polnische Tournee-Gewinner ist über die Geschehnisse an der Schanze nach wie vor bestens im Bilde – obwohl sich der 37-Jährige nach dem Ende seiner Skisprung-Karriere längst einer anderen Leidenschaft verschrieben hat.

Zum vierten Mal ging Malysz am Sonntag in Buenos Aires bei der Rallye Dakar an den Start. Das spektakuläre Ende kam bereits am Montag. Rund 35 km vor dem Ende der zweiten Etappe in San Juan ging der Malysz-SMG Buggy in Flammen auf. Über die Ursache war zunächst nichts bekannt, sichtlich angefressen kommentierten seine Mechaniker lediglich: „Das Auto ist hinüber.“ Malysz und sein polnischer Beifahrer Rafal Marton blieben unverletzt. Noch immer hat Malysz nichts von seinem Ehrgeiz verloren, der ihn einst zu einem der besten Skispringer der Geschichte werden ließ. Selbstbewusst hatte er eine Top-10-Platzierung als Ziel ausgegeben.

Den Sieg auf der dritten Etappe sicherte sich der Argentinier Orlando Terranova im Mini des deutschen Teams X-Raid. In der Motorradwertung war der Österreicher Matthias Walkner auf einer KTM schnellster Teilnehmer.