Skispringen

Gestürzter US-Springer nach Notoperation schon wieder optimistisch

Der US-Amerikaner Nicholas Fairall hat sich bei seinem schlimmen Sturz in der Qualifikation für das Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen eine schwere Wirbelsäulenverletzung zugezogen.

Der 25-Jährige musste sich nach Angaben des US-Skiverbandes deshalb schon am Montagabend in Salzburg einer Notoperation unterziehen und wird mindestens bis zum Saisonende ausfallen.

Fairall war am Montag gleich zweimal zu Fall gekommen. Nachdem sein Sturz im Training noch glimpflich ausgegangen war, erwischte es ihn bei der Bruchlandung in der Qualifikation schwer. Er hatte unmittelbar nach der Landung die Kontrolle verloren und war mit voller Wucht kopfüber in den Schnee gefallen. Dennoch gab sich der Olympia-Teilnehmer von Sotschi nach seiner Operation zuversichtlich. „Ich bin guter Dinge und freue mit auf ein großartiges Jahr“, schrieb er auf Twitter. Ein angefügtes Foto belegte den guten Heilungsprozess: Fairall grüßte mit erhobenem Daumen aus dem Krankenhaus.

Wie Fairall war auch der Japaner Daiki Ito in der Qualifikation gestürzt, blieb dabei aber ohne ernsthafte Blessuren. „Es war etwas uneben im Auslauf. Da waren viele Längsrillen drin“, schilderte Richard Freitag, der Sieger des dritten Springens in Innsbruck, die schwierigen Bedingungen auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen.