Volleyball

BR Volleys reisen mit großem Respekt zum Aufsteiger Lüneburg

Fast drei Wochen ist es her, dass die BR Volleys ihren letzten großen Auftritt hatten.

Beim 2:3 gegen Resovia Rzeszow boten die Berliner in der Champions League guten Volleyball. Die Zeit seither nutzten sie vor allem zum Kraftaufbau. „Aber jetzt ist es Zeit“, sagt Trainer Mark Lebedew, „dass es weitergeht. Wir sind alle motiviert.“

Während die Volleys an ihrer Power arbeiteten, vergrößerte die SVG Lüneburg ihr Selbstvertrauen. 3:2-Sieg beim CV Mitteldeutschland, 3:0 gegen Herrsching und zwischendrin die größte Überraschung, das 3:2 gegen Düren im PokalHalbfinale: Als erster Aufsteiger schaffte Lüneburg den Sprung ins Endspiel, zum größten Volleyball-Fest des Landes vor 10.000 Zuschauern in Halle. „Beeindruckend“, lobt Lebedew den Gegner, der sein Team an diesem Mittwoch in der Gellersenhalle in Reppenstedt, Dachtmisser Straße 1, empfängt. Das klingt nach Dorf. Doch die Konkurrenz hat Respekt, verdanken die Lüneburger doch Tabellenplatz sechs nicht zuletzt ihrer zu klein geratenen Spielstätte. Sie ist immer ausverkauft mit 800 Fans und zu niedrig (die Deckenhöhe beträgt sieben statt der vorgeschriebenen neun Meter); nur weil die SVG Aufsteiger ist, darf sie hier noch antreten, bis die neue Spielstätte fertig ist. Wenn die Lüneburger so weitermachen, werden sie die brauchen.