Handball

Füchsen gelingt gegen Göppingen ein erster Schritt aus der Krise

Es wurde gejubelt wie nach einem ganz großen Sieg. Dabei war es doch „nur“ ein 24:22 (11:12) der Füchse Berlin gegen Frisch Auf Göppingen.

„Wir haben gekämpft ohne Ende“, meinte Kapitän Iker Romero. „Und wurden dafür belohnt.“ Pavel Horak sprach von einer „kleinen Erleichterung“. Denn nach vier Niederlagen in Serie in der Bundesliga und dem Absturz auf Platz zehn der Tabelle war das Berliner Handballteam in die Krise gerutscht.

Vielleicht lag es an dieser Nervenbelastung, dass die Füchse unzählige klare Chancen kläglich vergaben. Aber sie machten das mit viel Leidenschaft wett. Mattias Zachrisson, Jesper Nielsen, Paul Drux und Fredrik Petersen erzielten vor 9000 Zuschauern in der ausverkauften Schmeling-Halle jeweils vier Tore für die Berliner, die nun auf Tabellenplatz neun stehen. Zum Jahresabschluss müssen die Füchse noch am Freitag in Gummersbach antreten. Zum letzten Mal wird dann auch Kasper Nielsen dabei sein, der am Dienstag schon einmal verabschiedet wurde, sein Vertrag ist ausgelaufen.