Bundesliga

„Ich wusste gar nicht, dass ich so weit schießen kann“

Über Freistoßspray und ein Tor aus 83 Metern: Die besten Sprüche der Bundesliga-Hinrunde

Die Hinrunde ist gespielt, und es gab viel zu erzählen über die Liga der Weltmeister. Die Morgenpost hat die besten Sprüche der ersten 17 Spieltage für Sie gesammelt.

„Es ist auch mal wieder ganz schön, dass man nicht gegen einen 15-Mann-Abwehrriegel mit Bus im eigenen Strafraum anrennen muss.“

Dreifach-Torschütze Thomas Müller (über Frankfurts mutige Ausrichtung)

„Der Gegner macht aus wenig viel, wir aus viel wenig.“

Jürgen Klopp (nach Dortmunds 0:1 gegen Hannover)

„Ich wusste nicht, dass ich überhaupt soweit schießen kann.“

Moritz Stoppelkamp (über sein Bundesliga-Rekordtor aus 83 Metern für den SC Paderborn)

„Die Tabelle kann man ausschneiden. Daraus kann der Fanshop eine schöne Tapete machen.“

Paderborns Manager Michael Born (nach Übernahme der Tabellenführung)

„Ich will so etwas nicht. Ich bin eher der Kindergärtner-Typ.“

Der Mainzer Shinji Okazaki (über Goldketten und Ferraris der Spieler)

„Das hat in hundert Jahren noch nie jemand erreicht.“

Roberto Di Matteo (auf die Frage, wie er das Schalker Umfeld bändigen wolle)

„Das ist eine Entscheidung, die gut ist. Ich hoffe, das klappt im Winter bei Schnee auch.“

Stuttgarts inzwischen zurückgetretener Trainer Armin Veh mit einem Schmunzeln zur Einführung des Freistoßsprays

„Die müssten mit sieben Mann spielen, dann hätten wir eine Chance, sie einzuholen.“

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking(zur Übermacht des FC Bayern)

„In Europa kennt uns keiner. Denn wir waren noch nie in Europa – außer im Urlaub“

Augsburg-Trainer Markus Weinzierl (über Schmähgesänge beim 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach und Platz sechs nach der Hinrunde)

„Wir hatten ein Unentschieden mehr als in der letzten Saison, daran müssen wir arbeiten.“

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (zur Bilanz von 14 Siegen und 3 Remis in der Hinrunde, die einen Rekordvorsprung einbrachten)

„Das ist natürlich eigentlich eine Katastrophe.“

HSV-Stürmer Nicolai Müller (über die lediglich neun erzielten Treffer seines Hamburger SV in den siebzehn Hinrundenspielen)

„Was mich freut, dass wir die selben Spieler auf den Platz geschickt haben, aber ein komplett andere Mannschaft gesehen haben.“

Roger Schmidt (nach Leverkusens 1:1 gegen Frankfurt und einer enttäuschenden Leistung in der ersten Halbzeit)

„Er ist ein giftiger Schleicher mit super Näschen.“

Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen (über Alexander Meier, der die Torjägerliste mit 13 Treffern anführt)

„Das kannst du nicht akzeptieren, das werde ich nicht akzeptieren.“

Huub Stevens (über Stuttgarts mangelnde Aggressivität)

„Wenn die Sonne scheint und es ist 30 Grad, dann ärgere ich mich nicht, dass es nicht 32 Grad sind.“

Klaus Allofs (zu Platz zwei seiner Wolfsburger)

„Ich wollte ihn wegköpfen, habe aber keine Haare auf dem Kopf.“

Paderborns Daniel Brückner (über seine Kopfballrückgabe)

„Irgendwann in seinem Leben, um im Bild zu bleiben, ist er falsch abgebogen.“

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp (zur Führerschein-Affäre Marco Reus)

„Die Höhepunkte kann man in 30 Sekunden zusammenschneiden.“

Der Mainzer Kapitän Niko Bungert (nach dem müdem 0:0 gegen Hoffenheim)

„Dann ziehe ich halt weiter“

Salomon Kalou (über seine Reservistenrolle bei Hertha)