Remis

Bellarabi rettet Bayer einen Punkt gegen Frankfurt

Bayer Leverkusens Chefcoach Roger Schmidt knöpfte sich in der Kabine seine Profis ordentlich vor.

„Wir haben in der Halbzeit Feuer vom Trainer bekommen“, berichtete Karim Bellarabi über das Donnerwetter nach schwacher erster Hälfte und dem 1:0 für Eintracht Frankfurt zur Pause. Alexander Meier hatte die Gäste mit seinem bereits 13. Saisontreffer per Foulelfmeter (37.) in Führung gebracht. Nationalspieler Bellarabi schaffte erst in der 83. Minute das 1:1 vor 30.100 Zuschauern in der BayArena. Mit dem Remis kletterte der Werksklub nach dem Hinrunden-Finale der Bundesliga wieder auf den dritten Platz.

„Wir waren phlegmatisch, das hat man von unserer Mannschaft so selten gesehen“, kritisierte Schmidt, der am Ende das Remis als leistungsgerecht bewertete. Zufrieden war sein Kollege Thomas Schaaf, der wiederum von den ersten 45 Minuten seiner Mannschaft sehr angetan war: „Die erste Halbzeit war das Beste, was ich bisher von meiner Mannschaft gesehen habe.“ Die Eintracht setzte vor allem in den ersten 30 Minuten Zeichen ihrer Torgefährlichkeit und wirkte nach dem kräftezehrenden 4:4 am Mittwoch gegen Hertha BSC, nach einem 0:3-Rückstand, keineswegs müde.