Einsitzer

Rodel-Olympiasieger Felix Loch stürzt ab bis auf Rang 14

Zur Abwechslung ein wenig Gegenwehr, das gefiel Natalie Geisenberger.

„Ich finde es gut, wenn es mal solche Drucksituationen gibt, das hat Spaß gemacht“, sagte die zuletzt so dominante Rodel-Olympiasiegerin nach dem Weltcup-Rennen in Calgary. Im Einsitzer hatte sie ihren bislang knappsten Saisonerfolg eingefahren, nur 58 Tausendstel trennten sie von der Kanadierin Alex Gough. Im abschließenden Sprint-Rennen musste die 26-Jährige aus Miesbach mit Rang drei sogar ihre erste Niederlage des Winters hinnehmen, es bleibt dennoch dabei: Geisenberger dominiert den Weltcup, baute in der Gesamtwertung ihren Vorsprung weiter aus – Teamkollege Felix Loch fand dagegen auch in Kanada nicht zurück zu seiner Überlegenheit.

Der Olympiasieger vom RC Berchtesgaden fuhr im Einsitzer noch auf den zweiten Platz, den Sieg musste er dabei nach einem Temperatursturz um 15 Grad dem Kanadier Samuel Edney überlassen. Im Sprint-Wettbewerb setzte es dann allerdings eine echte Enttäuschung für den Deutschen. Nur der 14. und letzte Platz stand nach einem fehlerhaften Lauf zu Buche – es war zwar nur der Sprint-Cup, aber auch hier tun solche Platzierungen weh: Sie fließen mit voller Punktzahl in den Gesamtweltcup ein.