Boxen

200 Millionen für Duell Mayweather–Pacquiao

Der lange erwartete Box-Kampf zwischen dem 37 Jahre alten Amerikaner Floyd Mayweather jr. und dem ein Jahr jüngeren Manny Pacquiao von den Philippinen wird immer realistischer.

Nach Pacquiao, der in seiner Heimat auch stark politisch engagiert ist und Heldenstatus genießt, äußerte nun auch Mayweather seine Bereitschaft und schlug sogar ein Kampfdatum vor: „Lass es uns am 2. Mai machen.“ Seit Jahren gibt es Gespräche zwischen den beiden Serien-Weltmeistern. Streitpunkt der Kampfs, der eine Rekordbörse von 200 Millionen Dollar bringen könnte, war unter anderem immer auch die Verteilung der Gelder. Mayweather, Spitzname „Money“, fordert neben einer stattlichen Antrittsprämie auch die Pay-per-View-Einnahmen. Pacquiao sollte nach eigenen Angaben mit einem kleineren Anteil von 40 Millionen Dollar „abgespeist“ werden. Was die Vertragsverhandlungen nicht eben beschleunigte. Nach dem neuen Angebot einer arabischen Investorengruppe sollen es jetzt 90 Millionen sein. Dem Vernehmen nach ist das aber immer noch weniger, als Mayweather bekommen würde.