Turnier

Eastside wünscht sich Top Four im Tischtennis dauerhaft in Berlin

Berlin hat als Sportstadt einiges zu bieten an immer wiederkehrenden Top-Ereignissen.

Das DFB-Pokal-Finale etwa, den Marathon oder die Sixdays. Geht es nach Alexander Teichmann, dem Präsidenten des deutschen Tischtennis-Meisters TTC Eastside, käme bald eines hinzu, wenn auch auf deutlich bescheidenerem Niveau. Am 4. Januar wird das Final Four um den deutschen Pokal der Frauen in der Anton-Saefkow-Halle ausgetragen. „Mein Ziel ist es“, sagt Teichmann, „das Turnier hier zu etablieren.“

Ulli Wegner, der Trainer der Box-Weltmeister Arthur Abraham und Marko Huck und bekennender Anhänger des Sports mit den kleinen weißen Bällen, zog am Dienstag die Lose für das Halbfinale. Gastgeber Eastside wird es mit dem TV Busenbach zu tun bekommen, die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim trifft auf den TSV Schwabhausen.

Um die Dimensionen der Veranstaltung einzuordnen: Es geht um 5000 Euro Prämie, 2500 davon erhält der Sieger. Der Gesamtetat beträgt 24.000 Euro. Die große Hoffnung ist, die Saefkow-Halle mit 500 Zuschauern ausverkauft zu bekommen. Das alles ist natürlich nicht mit dem DFB-Pokal-Finale zu vergleichen. Dafür ist Eastside Titelverteidiger und auch in vier Wochen wieder der Top-Favorit. Das soll Hertha BSC erst mal schaffen.