Eishockey

Eisbären nach Kritik von Ustorf unter Zugzwang

Die Eisbären gehen auf Reisen, treten am Mittwoch bei den Ice Tigers in Nürnberg und am Freitag bei den Wild Wings in Schwenningen (beide 19:30 Uhr) an.

Und sie haben nicht nur ihre Ausrüstung im Gepäck, sondern auch eine gehörige Portion Klartext ihres Sportdirektors. „Wir sind im Augenblick keine Spitzenmannschaft“, sagte Stefan Ustorf, dessen Team derzeit in der DEL-Tabelle auf einem enttäuschenden zehnten Platz liegt und weit davon entfernt ist, wie einst die Liga zu beherrschen. 13 Niederlagen stehen nur zwölf Siege gegenüber. 35 Punkte sind das Ergebnis. Platz zehn würde am Ende der Hauptrunde gerade noch für den Einzug in die Pre-Play-off-Runde reichen. „So wie wir derzeit spielen, kommen wir auf keinen grünen Zweig“, kritisierte Ustorf weiter. „Es muss sich ganz schnell in den Köpfen der Spieler etwas ändern.“

Wozu sich bei den beiden Auswärtsspielen eigentlich die Gelegenheit böte, denn Nürnberg ist mit nur zwei Punkten mehr als die Berliner Tabellenneunter, Schwenningen gar 13. Die Ice Tigers seien „gerade bei Kontern und im Powerplay eine sehr gefährliche Mannschaft“, sagt Coach Jeff Tomlinson. „Beim letzten Mal in Nürnberg fehlte uns nicht viel zum Sieg, diesmal wollen wir es besser machen.“ Was Ustorf sicherlich gefallen würde.