Handball

Blinddarm-OP: Füchse ohne Torjäger Igropulo in Flensburg

Da liegt er nun in seinem Krankenbett.

Mit drei weißen Pflastern auf dem Bauch. Lächelnd spreizt Konstantin Igropulo Mittel- und Zeigefinger der rechten Hand zum Victory-Zeichen, Motto: wird schon wieder. Das Bundesligaspiel seiner Füchse am Mittwochabend bei der SG Flensburg-Handewitt (18.45 Uhr, Sport 1) kann der Rückraumschütze nach erfolgreicher Blinddarm-Operation aber nur im Fernsehen verfolgen. Der Ausfall von Igropulo, mit 4,3 Toren durchschnittlich pro Liga-Spiel zweitbester Werfer der Berliner, schmerzt die Füchse in der Partie beim Nordklub sehr, fehlen doch schon Denis Spoljaric, Fredrik Petersen und Colja Löffler. „Wir nehmen in dieser Saison alles mit“, kommentiert Geschäftsführer Bob Hanning das anhaltende Verletzungspech sarkastisch. Die Erwartungen für das Spiel beim Tabellendritten sind demnach eher bescheiden. Hanning: „Wir wollen uns gut und teuer verkaufen.“

Die Füchse liegen auf Rang sechs, haben zwei Punkte Rückstand auf den angepeilten fünften Platz, der zur Europapokal-Teilnahme berechtigt. Aber von hinten drängen gleich mehrere Klubs. „Wir sind in dieser Saison nicht stabil genug und haben schon zu viele Punkte liegen gelassen“, sagt Hanning, hält aber vorerst am Saisonziel fest: „Wir warten jetzt erst einmal die nächsten Wochen ab.“