Wintersport

Acht Fehlschüsse – nur in der Loipe ist Gössner schon fit

Keine Podestplätze in den Einzelrennen, aber die Richtung stimmt.

Die deutschen Biathleten sind nach dem Weltcup-Start mit Blick auf den Formaufbau im Soll. Miriam Gössner wurde bei ihrem Comeback in Östersund nach ihrer Verletzungspause indes wie erwartet aufgezeigt, dass sie noch einen langen Weg vor sich hat. Gössner, die nach einem Radunfall im Sommer 2013 und vierfachem Rückenwirbelbruch auf Olympia verzichten musste, hätte zu gerne sofort eine gute Leistung abgerufen. Am Ende sprangen die Plätze 68 im Einzel, 58 im Sprint und 51– nach acht Schießfehlern – in der Verfolgung heraus. Läuferisch ließ sie aber schon wieder zum Teil ihr Potenzial aufblitzen. „Ich bin erst mal froh, dass ich wieder dabei bin“, resümierte die Garmischerin, deren Rückkehr in den Weltcup-Zirkus schon ein Sieg ist.

Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) überzeugte bei den Frauen-Rennen mit drei verschiedenen Siegerinnen als Einzel-Sechste, Sprint-Neunte und Verfolgungs-Zehnte. „Mit dem Auftakt bin ich sehr zufrieden“, sagte die 27-Jährige. In der Mixed-Staffel gab es für Deutschland mit Rang drei sogar eine Top-Platzierung. Bei der Männer-Verfolgung erkämpften Simon Schempp (Uhingen) und Andreas Birnbacher (Schleching) die Ränge sechs und sieben.