Untersuchung

Uefa nimmt Wolfsburgs Finanzen ins Visier

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist von der Finanz-Untersuchungskammer der Europäischen Fußball-Union (Uefa) zur Offenlegung seiner Bilanzen aufgefordert worden.

Es geht dabei um die Klärung der Frage, ob die 100-prozentige Tochter des Volkswagen-Konzerns die Regularien des Financial Fair Play (FFP) einhält. „Wir sind von Anfang an davon ausgegangen, dass ein derartiger Vorgang auf uns zukommen könnte, sobald wir uns für den internationalen Wettbewerb qualifizieren, weil der VfL als Konzerngesellschaft von Volkswagen eine Sonderstellung einnimmt“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Hotze. Laut dem Financial Fair Play dürfen Vereine grundsätzlich nicht mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen, um am Europapokal teilnehmen zu dürfen. Auch Sparta Prag, Hull City, Olympique Lyon, Panathinaikos Athen und Ruch Chorzow müssen bis Februar ihre Wirtschaftlichkeit nachweisen.