Eisschnelllauf

Pechstein schafft es beim Heim-Weltcup nur auf Rang sechs

Nach dem Rennen tauschte Claudia Pechstein, 42, kurz ein paar Informationen mit dem neuen Sportdirektor der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) aus, mit Robert Bartko, 38.

Groß zu erzählen gab es aber eigentlich nichts, die 3000 Meter beim Weltcup in Berlin hatte sie gerade mal wieder als beste Deutsche absolviert. Standard. Zuletzt in Seoul hatte die Berlinerin noch über 5000 Meter gewonnen, bei ihrem Heimspiel aber reichte es nur zu Platz sechs über die etwas kürzere Distanz (4:07,64 Minuten). „Ich habe meinen Schritt nicht gefunden, das war nicht mein Lauf“, sagte die 42-Jährige. Ihre Trainingskollegin Bente Kraus (4:13,69) landete beim Sieg der Niederländerin Ireen Wüst (4:01,55) auf Rang neun.

Für die beste Platzierung der DESG am ersten Tag des Berliner Weltcup-Wochenendes sorgte allerdings eine andere Dame. Über 500 Meter belegte die Erfurterin Judith Hesse den fünften Platz (38,47 Sekunden), es gewann Weltrekordlerin Sang-Hwa Lee aus Südkorea (37,87). Ebenfalls über 500 Meter lief der Chemnitzer Nico Ihle zum fünften Platz (35,17).

Pechstein bietet sich am Sonnabend (ab 12.50 Uhr) eine neue Chance. „Wir sollten aber nicht zu viel erwarten“, sagte sie angesichts des dritten Platzes in der Teamverfolgung beim ersten Weltcup in Obihiro/Japan: „Die anderen waren da nicht so stark.“ Sie erwartet, dass die Konkurrenz sich jetzt verbessert zeigen wird.