Handball

Füchse geben Sieg beim SC Magdeburg noch aus der Hand

Diese Niederlage war für die Füchse doppelt ärgerlich.

Im Ost-Derby verliert man nun einmal nicht gern, aber genau das haben die Berliner Handballer am Mittwochabend beim SC Magdeburg getan. Und dabei hatten sie in der ersten Halbzeit schon mit drei Toren geführt. Am Ende einer leidenschaftlich umkämpften Partie aber mussten sich die Füchse mit 26:30 (15:15) geschlagen geben, sie bleiben aber in der Bundesligatabelle auf Rang sechs. Magdeburg hingegen schon sich auf Rang vier vor.

Die Mannschaft von Trainer Geir Sveinsson feierte den ersten Sieg nach zehn Pleiten in Folge gegen den Hauptstadtklub. Bei den Gastgebern war Robert Weber mit sieben Toren erfolgreichste Schütze, bei den Füchsen ragte Konstantin Igropulo mit neun Toren heraus. „Wir haben unseren Vorsprung leider weggeschmissen“, sagte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson nach dem Schlusspfiff, „aber der SC hat auch sehr, sehr gut gespielt. Uns hat am Ende ein bisschen die Kraft gefehlt.“

Die Rhein-Neckar-Löwen bleiben Tabellenführer, sie behaupteten die Tabellenführung mit einem souveränen 35:25 (19:13)-Heimerfolg über den TuS N-Lübbecke. Der HSV Handball unterlag Balingen-Weilstetten mit 26:28 (17:15).