Eishockey

Tomlinson helfen jetzt nur noch schnelle Lösungen

Die Eisbären wollen den Fans immer etwas bieten.

Da dies sportlich derzeit nicht immer gelingt, greifen die Vermarkter zu besonderen Maßnahmen. So erhalten die ersten 6000 Besucher der Partie gegen Mannheim am Sonntag (17.45 Uhr) eine Wackelkopf-Figur der Klublegende Sven Felski gratis. Das ist rund um Nikolaus sicher nett gemeint, nur wären den meisten Anhängern Siege lieber – und Trainer Jeff Tomlinson garantiert auch. Denn ohne nachhaltigen Aufwärtstrend gerät sein Job in Gefahr.

Die Kölner Haie, heute auswärts und am Freitag in der O2 World Gegner der Eisbären, hatten sich nach einer Talfahrt zu Saisonbeginn von Trainer Uwe Krupp getrennt, unter Niklas Sundblad gewann der Vize-Meister nun fünf der letzten sechs Partien und könnte mit zwei Siegen bereits an den Berlinern vorbeiziehen. Ein Szenario, das Tomlinson unbedingt vermeiden muss. „In den letzten Spielen waren wir zu verkrampft“, erklärte der Kanadier, der zudem noch nach der richtigen Mischung fürs Überzahlspiel sucht. Nun müssen aber schnelle Lösungen her, denn mit dem Montag in Augsburg entlassenen Larry Mitchell ist ein Nachfolge-Kandidat auf dem Markt, der bei EHC-Manager Peter John Lee schon einmal weit oben auf der Wunschliste stand.