Basketball

Albas Leidenschaft soll nun auch Oldenburg spüren

Albas Basketballer haben sich längst daran gewöhnt, dass keine Zeit bleibt, grandiose Siege länger zu feiern.

Das 79:78 in der Euroleague gegen Unicaja Malaga, bei dem Reggie Redding in letzter Sekunde zum Sieg traf und damit die Tür zu den Top 16 weit aufstieß, ist da keine Ausnahme.

Albas Geschäftsführer Marco Baldi schwärmte daher nur kurz, dass „es in ganz Europa gibt es kein leidenschaftlicheres Team“ als Alba geben würde, weil man sich durch Fehler und Nackenschläge nie frustrieren lässt. Kurz darauf blickte er aber schon wieder nach vorn. Denn in Oldenburg erwartet seine bislang in neun Bundesliga-Partien ungeschlagenen Mannschaft am Sonntag (15 Uhr) „das bisher schwerste Liga-Spiel“ der Saison. „Oldenburg hat seine norddeutsche Zurückhaltung aufgegeben und ordentlich investiert. Das wird zwar medial im Schatten von Bamberg, Bayern und uns kaum wahrgenommen, aber wir haben sie als Meisterschaftskandidat auf dem Zettel“, betonte Baldi. Nimmt Alba auch diese Hürde, würde die Mannschaft den besten Saisonstart seit 2005 egalisieren (zehn Siege in den ersten zehn Liga-Spielen). Die Bestmarke von 24 Start-Erfolgen stammt aus den goldenen Neunzigern, einer anderen Zeit.