Kandidatur

Kobiashvili will Fußball-Präsident in Georgien werden

Der frühere Hertha-Profi Levan Kobiashvili möchte Präsident des georgischen Fußball-Verbandes werden.

Der 37-Jährige, der im Sommer seine Spielerlaufbahn in Berlin beendet hatte, bestätigte in einer TV-Show seines Heimatlandes, dass er bei den Wahlen im nächsten Jahr antreten werde. „Ich komme auf jeden Fall nach Georgien und nehme an der Präsidentenwahl teil“, sagte Kobiashvili, der sich nach dem Rücktritt des Nationaltrainers Temur Ketsbaia sehr kritisch über den Fußball in Georgien äußerte.

„Wer trägt die Verantwortung dafür, dass unser Fußball in einem so schlechten Zustand ist?“, fragte Kobiashvili. „Natürlich nicht nur der Trainer.“ Der Verband habe kein Konzept und kein System. „Ich denke, es ist die Zeit für große Veränderungen gekommen“, betonte der frühere Mittelfeldspieler. In seiner Heimat Georgien hält Kobiashvili den Länderspiel-Rekord mit 100 Einsätzen.