Umfrage

77 Prozent sehen Olympiakonzept des Senats positiv

Im Internet können die Berliner noch bis Dezember das Olympiakonzept des Senats für eine mögliche Bewerbung um die Spiele und Paralympics 2024 oder 2028 bewerten (unter www.berlin.de/spiele-in-berlin).

Bis Montag hatten das 820 Interessierte getan. Das Zwischenfazit des Angebots, das vermutlich eher Unterstützer als Kritiker anspricht, fällt bislang positiv aus. „Spiele, die zu Berlin passen und auf Nachhaltigkeit setzen, werden als Bereicherung für die Stadt wahrgenommen“, erklärte Senatssprecher Richard Meng. Hier ein Überblick über die wichtigsten Zwischenstände der Umfrage (die sich übrigens 69 Prozent der Nutzer auch offline wünschen):

77 Prozent bewerten das Grundkonzept insgesamt positiv.

73 Prozent halten eine verbindliche Abstimmung für sinnvoll, sobald ein präzisiertes Bewerbungskonzept und belastbare Kostenschätzungen vorliegen.

74 Prozent halten die Idee für überzeugend, im Vorfeld ein großes internationales Jugendsportfest zu veranstalten – kombiniert mit einem Sanierungsprogramm für rund 200 Schulsporthallen.

66 Prozent befürworten das Gelände des Flughafens Tegel als geeigneten Standort für das olympische Dorf verbunden mit einer Nachnutzung als Wohnquartier.

73 Prozent stehen der Einrichtung eines zentralen Orts als „Olympic Campus“ (zum Feiern, Mitfiebern und möglicherweise auch Eröffnungs- oder Schlussfeier) positiv gegenüber.

62 Prozent befürworten den Ansatz, ein „Housing-Programm“ ins Leben zu rufen; immerhin 29 Prozent können sich vorstellen, ihre Wohnung für Gäste zu öffnen.

48 Prozent hält die Anzahl der temporären Bauten im Konzept für in Ordnung, da nur dauerhafte Bauten errichtet werden sollen, wo eine eine klare Nachnutzungsperspektive vorhanden ist.