Volleyball

BR Volleys auf der Suche nach ihrer Bestform

Auch nach fünf Bundesliga-Spieltagen suchen die Berlin Volleys noch ihre Bestform.

Nach dem hart erarbeiteten 3:0 (25:16, 25:23, 28:26)-Heimsieg gegen CV Mitteldeutschland stellte Kaweh Niroomand realistisch fest: „Wir sind erst bei etwa 60 Prozent.“ Vordergründig stört den Volleys-Manager, dass „bei uns die Mechanismen noch nicht richtig ineinandergreifen. Daran müssen wir arbeiten. Wenn wir erstmal zu unserer Spielsicherheit finden, wird auch die Quote der individuellen Fehler zurückgehen.“

Die Berliner mussten auf den Einsatz der beiden Angreifer Paul Carroll und Francesco De Marchi verzichten. Carroll war am Donnerstag im Champions-League-Spiel gegen Ljubljana (3:1) mit dem Fuß umgeknickt. „Der Arzt hat ihm zwei, drei Tage Ruhepause verordnet“, sagte Niroomand. Carrolls Einsatzchancen im Pokal-Achtelfinale am Dienstag beim TSV Herrsching beziffert Trainer Mark Lebedew mit „ungefähr 50 Prozent“. De Marchi plagen Rückenbeschwerden.

Im dritten Satz gegen CV Mitteldeutschland erlebten die Berliner Volleyballer eine seltene Achterbahnfahrt der Gefühle. 15:11 führte der Deutsche Meister, lag wenig später 20:24 zurück, wehrte insgesamt fünf Satzbälle ab, ehe Christian Dünnes den zweiten Matchball zum 28:26 verwandelte. „Erfahrung und Glück“ machte Lebedew für den Gewinn des spannenden Schlussaktes verantwortlich.