Wasserball

Warnschuss für Spandau gleich zu Saisonbeginn

Der Favorit ist schon gestolpert. Die Wasserballer von Spandau 04 mussten schon zum frühem Saisonzeitpunkt mit 4:6 beim ASC Duisburg einen Warnschuss der Konkurrenz vernehmen.

Der nur wenige Stunden später gelandete 14:2-Pflichterfolg im Pokal-Achtelfinale gegen den überforderten Zweitligisten Duisburg 98 konnte die Spandauer auch nicht freudig stimmen.

„Wir haben nicht annähernd das gezeigt, was wir können. Bis auf den durchgängig starken Keeper Laszlo Baksa hatte kaum jemand Normalform. Woran das lag, kann ich nicht sagen: War es versteckte Arroganz, Kopfblockade, mangelnde Aggressivität?“, fragte sich auch Manager Peter Röhle. Er folgerte: „Wenn wir so weiterspielen in der Saison, darf die Konkurrenz aus Hannover und anderswo tatsächlich darauf hoffen, die lautstarken Ankündigungen vom Sturz Spandaus wahr zu machen. Aber davon gehe ich nicht aus“, sagte Röhle, das 04-Urgestein.

Manager Röhle vermisste in der Partie vor allem den nötigen Biss bei den Spandauern. „So kannst du nicht gewinnen. Die Duisburger waren über ihren Sieg mehr überrascht, als wir von unserer Niederlage“, sagte er. Eine Reaktion müsse her, „aber für Panik ist überhaupt kein Anlass.“ Bereits am 29. November steht für den Rekordmeister daheim gegen Jug Dubrovnik das erste Spiel in der Champions League an.