Konsequenzen

Union: Geldstrafe und Versetzung in die U23 für Özbek und Nemec

Die Tage von Baris Özbek und Adam Nemec beim 1. FC Union dürften wohl gezählt sein.

Die beiden Profis des Fußball-Zweitligisten erhielten am Montag eine Geldstrafe, nachdem sie bereits am Wochenende vom Trainingsbetrieb der Profi-Mannschaft suspendiert worden waren. Özbek und Nemec waren am Freitagabend dem Punktspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:1) ferngeblieben – „ein grober Verstoß gegen ihre arbeitsvertraglichen Pflichten“, wie Union in einer Pressemitteilung wissen ließ.

„Wir erwarten von unseren Spielern, dass sie sich ihrer Verantwortung für den Verein und ihrer Pflichten als Profis bewusst sind und sich jederzeit entsprechend verhalten. Wer dazu nicht bereit ist, muss mit deutlichen Konsequenzen rechnen“, kommentierte Nico Schäfer, der kaufmännisch-organisatorische Leiter der Lizenzspielerabteilung, den Vorfall. Mittelfeldspieler Özbek und Stürmer Nemec werden bis auf weiteres bei Unions U23-Team trainieren. Dessen Trainer Robert Jaspert wird auch über mögliche Einsätze des Duos in der Regionalliga-Mannschaft der Köpenicker entscheiden.

Neben Özbek und Nemec musste auch Bajram Nebihi am Wochenende zunächst separat trainieren, weil er das Fürth-Spiel nicht im Stadion an der Alten Försterei verfolgt haben soll. Der Angreifer habe jedoch seine Anwesenheit nachweisen können und kehre deshalb auch wieder ins Mannschaftstraining zurück, wie der Klub wissen ließ.

Özbek und Nemec, die wie Nebihi zuletzt nicht im Kader von Trainer Norbert Düwel gestanden hatten, waren vom Coach im Sommer noch begnadigt worden, nachdem sie von seinem Vorgänger Uwe Neuhaus im Frühjahr bereits freigestellt wurden.

In einem Freundschaftsspiel beim Brandenburg-Ligisten RSV Waltersdorf kam der Zweitligist vor 364 Zuschauern zu einem 2:0 (2:0)-Erfolg. Die Tore erzielten Kapitän Damir Kreilach (33. Minute) und Steven Skrzybski (43.). Das nächste Punktspiel bestreiten die Berliner am Sonntag (13.30 Uhr) beim Spitzenreiter FC Ingolstadt.