Fußball

Eigentor von Frankfurts Pechvogel Madlung lässt Hannover 96 jubeln

Alexander Madlung schlug sich nach dem folgenschweren Missgeschick die Hand vors Gesicht. Das 0:0 bei Hannover 96 schien für Eintracht Frankfurt zum Greifen nahe, als der Innenverteidiger in der 88. Minute ins eigene Netz traf. Die Eintracht kassierte vor den schweren Partien gegen die Spitzenteams aus München und Mönchengladbach mit dem 0:1 (0:0) bei den Niedersachsen bereits die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Serie.

„Das tut natürlich weh, wenn man so kurz vor Schluss noch einen kriegt“, kommentierte Eintracht-Coach Thomas Schaaf die späte Niederlage des hessischen Bundesligisten. „Ich habe nur gesehen, dass er am Ball war“, sagte Schaaf, „aber man kann ihm keinen Vorwurf machen.“ Die Eintracht wartet nunmehr seit 1987 auf einen Sieg in Hannover.

Die Gastgeber bejubelten vor 42.200 Zuschauern ihre drei Punkte und setzten sich in der Tabelle von Frankfurt deutlich ab. „Es war etwas glücklich, aber die Suche nach dem Tor war wichtig“, sagte 96-Trainer Tayfun Korkut: „Wir hatten durch das Pokal-Aus eine negative Stimmung.“ Die ist nun erst einmal verflogen. Die auf vier Positionen veränderte Gastgeber-Elf war klar überlegen, konnte ihre Dominanz aber nicht selber nutzen.