Finanzierung

Einmalzahlung soll Eishockey-Krise beheben

Um das deutsche Eishockey an die Weltspitze zu führen, setzt DEB-Präsident Franz Reindl auf finanzielle Hilfe der Profiklubs und Verbands-Mitglieder.

Eine Einmalzahlung aller Mitglieder des Deutschen Eishockey-Bundes, die Rückkehr der Profiklubs als stimmberechtigte DEB-Mitglieder und eine künftige Lizenzgebühr für Spieler, Trainer und Schiedsrichter soll die Finanzkrise des Verbandes beheben. „Wir haben keine anderen Möglichkeiten. Das ist doch alternativlos“, sagt Reindl vor der Mitgliederversammlung am Sonntag.

In München sollen über die „angespannte finanzielle Situation“ und die „Sanierungsbedürftigkeit“ des Verbandes informiert und entsprechende Beschlüsse gefasst werden. Am Sonnabend sollen die strukturellen Probleme des deutschen Eishockeys analysiert und diskutiert werden. Reindl: „Finanziell ist die Lage ernst, aber keinesfalls hoffnungslos“, meinte Reindl. In den vergangen Jahren machte der DEB ein Minus zwischen 168.000 und 659.000 Euro. Auch für 2014 wird wieder ein Haushaltsdefizit in Höhe von 233.000 Euro erwartet.