Motorsport

Ecclestone hat neue Pläne mit der Formel 1

Für Bernie Ecclestone ist heute ein ganz normaler Dienstag. Doch was heißt schon normal im Leben des Formel-1-Chefs.

Gut, er wird 84 Jahre alt, da könnte er sich zu seinem Lieblingsessen Steak mit Salat ein Gläschen vom ganz besonders guten Roten leisten, oder eine ganz besonders dicke Zigarre. Doch für so etwas nimmt er sich nie Zeit. Mister E drückt ein Problem. Nach dem vorläufigen Ausstieg der Teams von Marussia und Caterham kann er beim für Sonntag anstehenden Großen Preis der USA den weltweiten TV-Stationen – seiner finanziellen Lebensader – nur 18 rasende Boliden anbieten. Das ist die vertraglich vereinbarte Mindeststarterzahl. Und das wiederum ist ärgerlich, nicht nur mit Blick auf das TV-Geschäft, sondern auch gegenüber den Veranstaltern, denen er zweistellige Millionenbeträge als Antrittsprämie abnimmt. Die Rettung, und gleichzeitig das erklärte Ziel des Jubilars, wäre die Aufstockung der großen Teams wie Mercedes, Ferrari, Red Bull, Renault, Williams oder McLaren um je ein Auto. Nebeneffekt: Ecclestone müsste sich an künftigen Geburtstagen nicht mit so vielen Kleinen plagen.