Tennis

Federer peilt noch einmal Platz eins der Tennis-Welt an

Roger Federer hat nach seinem Turniersieg beim Heimspiel in Basel den Tennis-Thron noch einmal fest ins Visier genommen.

„Es wäre etwas sehr Spezielles, die Nummer-eins-Position zurückzugewinnen. Es freut mich, dass ich die Chance darauf habe. Darum geht es in unserem Spiel“, sagte der Weltranglistenzweite Federer nach seinem sechsten Triumph in Basel und seinem insgesamt 82. Titelgewinn auf der ATP-Tour. Er liegt damit in der ewigen Bestenliste auf Rang drei hinter den Amerikanern Jimmy Connors (108) und Ivan Lendl (94).

Diese beiden noch zu überholen, wird sehr schwer für den Schweizer. Ein Schritt nach vorn in der Weltrangliste scheint da schon eher möglich. Der Rückstand des 33-Jährigen auf Branchenführer Novak Djokovic (Serbien) beträgt im Jahres-Ranking „Race to London“ nur noch 480 Punkte, in der ATP-Weltrangliste sind es allerdings noch 2230 Zähler. Die beiden derzeit besten Spieler gehen in dieser Woche beim ATP-Turnier in Paris an den Start. Federer könnte als bislang ältester Profi ein Jahr als Nummer eins beenden. Der Grand-Slam-Rekordgewinner (17 Siege) hatte die Spitzenposition im Ranking zuletzt im November 2012 inne und war zwischenzeitlich sogar bis auf Rang acht abgestürzt.

Wimbledonsieger Djokovic ist in der vergangenen Woche erstmals Vater geworden – sein Sohn heißt Stefan. „Ich bin sicher, das wird Novak sehr motivieren. Ich freue mich für ihn, vor ihm liegen interessante Wochen“, sagte Federer, der weiß, wovon er spricht: Er ist stolzer Vater von vier Kindern.