BBL

Albas Basketballer zwischen Frust und Zuversicht

Schade, dass die Bundesliga-Partie gegen Ludwigsburg auf Anfang Dezember verlegt werden musste.

Die Basketballer von Alba Berlin hätten sich heute vor den eigenen Fans sicherlich gern den Frust der 84:87-Niederlage in letzter Sekunde bei Unicaja Malaga von der Seele gespielt. So aber werden sie der verpassten Chance noch ein wenig nachhängen.

„Es ist mehr als schade, dass wir dieses Spiel verloren haben. Wir haben vierzig Minuten am Limit gespielt, aber es hat nicht gereicht“, sagte Jamel McLean, der gegen den NBA-Champion San Antonio Spurs noch das Hochgefühl erleben durfte, seinem Team mit dem letzten Wurf den Sieg zu bringen.

Diesmal blieb ihm der Frust, und Malagas Kostas Vasileiadis jubelte. „Ich habe schon öfter Spiele mit dem letzten Wurf entschieden, das ist mein Job“, sagte der Grieche, dessen Dreier mit Schlusssirene die Niederlage der Berliner besiegelte, „Aber Alba hat einen sehr guten Coach und ein sehr gutes Team, das uns enorm unter Druck gesetzt hat.“

Ein Lob, das das Team von Sasa Obradovic kaum tröstete. „Mit dem letzten Wurf zu verlieren, war furchtbar“, sagte Albas Coach. Natürlich habe sein Team „Fehler gemacht, aber wir haben durchgängig gut verteidigt. Wenn wir immer mit dieser Einstellung spielen, bin ich mir sicher, dass wir auch Spiele gewinnen werden.“