Bundesliga

Veh gewinnt bei Rückkehr ein Spiel mit neun Toren

Armin Veh war noch eine Stunde nach dem Schlusspfiff schweißnass.

„Das war ein Wahnsinns-Spiel“, sagte der Trainer des VfB Stuttgart nach seiner spektakulären Rückkehr nach Frankfurt. Seine neue Mannschaft führte bei Eintracht Frankfurt schon mit 3:1, auf einmal lag sie mit 3:4 zurück. Am Ende gewann der VfB dieses turbulente und wahrscheinlich unterhaltsamste Spiel der bisherigen Saison noch mit 5:4 (2:1).

Wegen der angeblich „fehlenden Perspektive“ hatte Veh die Hessen im Sommer nach drei erfolgreichen Jahren verlassen. Stuttgart (neun Punkte) sieht nach dem Dreier und Treffern von Martin Harnik (34./36.), Christian Gentner (51./84.) und Timo Werner (81.) wieder Land. Frankfurt, für das Alexander Madlung (21./65.), Alex Meier (57.) und Stefan Aigner (61.) trafen, liegt mit zwölf Zählern im Mittelfeld. Frankfurts Haris Seferovic sah wegen unsportlichen Verhaltens (86.) die Rote Karte. Vehs Gegenüber Thomas Schaaf war weniger begeistert: „Wir alle wollen ja ein Spektakel. Aber ich mag kein Spektakel, wenn ich dabei verliere.“ Für ihn war sein 750. Bundesliga-Spiel als Trainer und Spieler eines der bittersten in den vergangenen 35 Jahren.